An einem herrlichen Samstagnachmittag wurde auf dem TRG-Gelände eine Hüpfburg aufgestellt und viele Köstlichkeiten am Kaffee- und Salat-Buffet serviert.
Mitglieder und Gäste feierten ein heiteres Fest mit abenteuerlichen und spannenden Spaßregatten. Dieses Mal war die Beteiligung der Gäste an den Regatten besonders hoch, es waren bis zu drei Nichtruderer in einen Boot, was eine besondere Herausforderung darstellte, aber auch viel Spaß brachte!
Vanessa, Erik und Hans begrüßten die Gäste und moderierten die Spaßregatten.
Nach der Siegerehrung mit vom Bundesministerium für Verkehr spendierten Preisen ließ man den aufregenden Nachmittag vergnüglich ausklingen.
Ein kräftiges Dankeschön an alle Helfer*innen, die den Einkauf besorgt, den Grill betreut, die stark beanspruchte Hüpfburg aufgebaut, die Regatten mit den Motorbooten begleitet und das Kuchen- und Salatbuffet so köstlich bestückt haben, sowie an alle fleißigen Hände, die das Sommerfest organisiert und auf- und abgebaut haben.
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Am 4. Juli startete die Regatta dieses Jahr wegen hohen Wellenganges auf dem Müggelsee in Richtung Köpenick, um nach Umrundung der Wäscherinsel wieder zu Ägir zurückzukommen.
Die TRG startete mit zwei Teams: Die Männer mit der Startnummer 3 und das Frauenboot mit der Startnummer 17.
Alle Beteiligten und auch die Zuschauer hatten einen tollen Tag mit viel Spaß und spannenden Überholmanövern!
Bei der TRG wird jedes Jahr nicht nur in den Mai getanzt, sondern auch besonders viel gerudert. So wurden vom 30.April bis 03. Mai im Trainingslager von insgesamt 44 Vereinsmitgliedern ordentlich Kilometer geschrubbt. Eine mittelalterliche Kulisse für das Trainingslager bot uns Brandenburg an der Havel, genauer: der Ruder-Club-Brandenburg-Havel (R.C.H.B.), unweit des Doms und mitten in der Stadt. Dazu kamen ein großes Ruderrevier mit diversen Seen einschließlich des Beetzsees mit seiner internationalen Regattastrecke.
Gut organisiert versammelte sich ab Donnerstagmittag schrittweise die TRG und belegte die Quartiere, um im Vereinsbungalow des R.C.H.B. zu nächtigen, auf der Wiese zu zelten oder sich in den Zimmern des 5 Minuten entfernten „Raumquartiers“ auszubreiten. Essen wurde gekauft und Boote angeriggert. Das alles mit Anteilnahme der Brandenburger Öffentlichkeit, die rund um die zum Boots- und Zeltlager umfunktionierte Wiese zum angrenzenden Rummel ging, joggte oder Hunde Gassi führte. Vor allem die Hunde dürften die Wiese ein paar Tage schmerzlich vermisst haben. Oder unsere Reiseböcke riechen jetzt, egal. Das „Raumquartier“ stieß auf große Begeisterung, weil es nicht nur ein gutes Quartier, sondern mit einem ehemaligen Gemeindesaal viel Raum bot, in einem fast mediterran anmutenden Ambiente. Insgesamt war alles zum Wohlfühlen, einschließlich des schicken Vereinshauses des R.C.H.B.
Gegen 16.30 Uhr am 30. April starteten die ersten Ausfahrten Richtung Beetzsee, vorbei an Frühlingsrummel und Regattastrecke oder über die Stadthavel Richtung Breitlingsee. Den Abend krönte Grillmaster Nicolas mit einem Grillbüffet aus Fleisch und Bratwurst von der Schlachterei seines Vertrauens und auch vegetarischem Essen.
Wie immer ging es an den Folgetagen früh raus: Sobald um 5 Uhr 30 die ersten Sonnenstrahlen an der Nase kitzelten, begannen Hans und Falk ihren Weckdienst und das Küchenteam bereitete den ersten Kaffee zu. Um 6 Uhr wurden bereits die Doppelvierer, Riemen- und Kleinboote verteilt. Die Morgenroute verlangte mit ihren Ecken und dem kreuzenden Kanal einiges an Konzentration ab, lieferte aber beste Aussicht auf den Brandenburg Cup der Kanuten auf der Regattastrecke am Beetzsee. Die Tagesausfahrt am 1. Mai führte über den Möserschen See zum Ruderclub Plaue (am Plauer See), wo fußläufig zwei Fischer mit ihren Brötchen lockten. Dort fanden sich auch andere Ruderer aus Brandenburg ein. Die TRG scheint berühmt-berüchtigt zu sein: Mindestens Wolle und Mirko („Halligalli“!?) waren bestens bekannt. Eine Fototafel vom WRT 2025 prangte beim R.C.H.B. an der Wand.
Am Samstag ging es nach Malge am Breitlingsee, allerdings nicht für alle, denn der eher leichte Wind hatte hohe Wellen zur Folge, die die Seeüberquerung für einige Rennboote unmöglich machten. Bei strahlendem Sonnenschein und 27 Grad aber kein Problem für die Stimmung, auch wenn ordentlich Wasser genommen wurde. Gegen 16 Uhr sammelten sich die TRGler dann in der Eisdiele am Havelufer und feuerten die später einfahrenden Boote lautstark an(„Tretboot, Tretboot!!!“) – Brandenburg/Havel war fest in der Hand der TRG. Ein Techniktraining mit Sina rundete den Tag ab. Wir können und wollen ja immer noch besser werden!
Für das Abendessen sorgten Freitag Maria und Samstag das Restaurant „Zum Bootshaus“, direkt am Verein. Spaß und gute Laune brachte das Ruderquiz von Petra und Meika, die wenigen Proteste gegen tendenziöse Wertungen („Wir werden nach Strich und Faden betrogen!“ – Erik H.) waren nicht weiter erwähnenswert. Das Siegerteam wurde mit Eierlikör gekürt. Sonntag um 6 Uhr ein letztes Frühtraining, dann ging es ans Abriggern, Aufladen und dann war es schon wieder zu Ende, das Trainingslager 2026. Schön wars! Danke an Sportwartin Sonja für die gute Orga und die Gastfreundschaft des R.C.B.H. – Wir kommen bestimmt einmal wieder!
Ein Beitrag von Luisa Lorscheider und Nils Kammradt
Am 1. Mai ging es wiedermal los, um auf einer mehrtägigen Wanderfahrt den Teamgeist zu stärken und die Seele baumeln zu lassen. Unser Ziel war der Neuruppiner Ruderverein.
Nach dem Einchecken der 11 TRG- Mitglieder im Bootshaus, wurde auch gleich eine Ausfahrt unternommen. Der Ruppiner See ist mit einer gestreckten Länge von 14 Kilometer der längste See in Brandenburg. Unsere erste Fahrt ging Richtung Alftriesack, bei der wir auf der Rückfahrt einen schönen Sonnenuntergang hatten und vom Wasser aus das Hafenfest in Neuruppin beobachten konnten. Rudern macht hungrig, und zum Abschluss des Tages ging es direkt nebenan zum Griechen, wo wir auch zu später Stunde noch kulinarisch freundlich empfangen wurden.
Am nächsten Morgen galt die Faustregel wie immer 7 Uhr aufstehen, 8 Uhr frühstücken und 9 Uhr los: diesmal vorbei an Alt Ruppin, über den Zermützelsee und auf den Rhin, geprägt von naturbelassenen Abschnitten und schilfgesäumten Ufern. Gefordert wurden die 3 Boote in einer der Schleusen auf dem Ruppiner Gewässer: klare Aufgabenverteilung , die aber trotzdem hin und wieder zu Meinungsverschiedenheiten führen kann. Dieses Mal ging es zur Fischzucht Zippelsförde und zurück, abends mit Pasta und Neuwasser den Tag ausklingen lassen.
Am Sonntag, unser letzter Tag , machten wir uns auf nach Boltenmühle, ein historisches Hotel in traumhafter Lage. Der Weg dahin führte uns über den Molchowsee, Tetzensee und Tornowsee. Die Motorboote die uns dabei begegneten, konnten wir an einer Hand abzählen. Alles in allem hat unsere Fahrtenleitung Kerstin jedem 84 Kilometer mehr ins Fahrtenbuch verholfen und uns eine tolle Art des Reisens auf dem Wasser organisiert. Mit vielen Endorphinen und der ein oder anderen Blase an den Händen fuhren wir nach 2, 5 Tagen wieder mit Bus und Bahn zurück nach Berlin.
Rudern zwei ein boot, der eine kundig der sterne der andre kundig der stürme wird der eine führn durch die sterne, wird der andre führn durch die stürme, und am ende ganz am ende wird das meer der erinnerung blau sein. (Reiner Kunze)
Eine kleine Rede von Dirk, ein kleines Rudergedicht, eine gehisste Fahne… dann noch schnell die Medaillen des Sommerwettbewerbes verteilen und ab aufs Wasser: Richtung Oberbaumbrücke, Müggelsee oder zum Frühschoppen nach Grünau.
Zitat von Britta: „Anrudern bei rudertrypischen Mix aus Wind, zu kalt, zu warm und einfach schön – ein schöner Tag“.
Wie war es in der TRG doch zum Frühlingsanfang so fidel: Denn 40-50 Mitglieder schwärmten Und klappten und lärmten Und rupften und zupften Und hüpften und trabten um Und putzten und schabten … Und eh noch alle Ruderleut’ erwacht, … War all der Frühjahrsputz … bereits gemacht!
…. ganz ohne Heinzelmännchen 😉
Vielen Dank an alle Mitglieder, die sich hier einbrachten und mit anpackten!
Auch diesen Winter wurden wieder viele Kilometer und Challenges auf dem Ergometer gefahren:
Im November 2025 bestritten 12 Männer die erste Men’s Rowing Challenge des DRV. Fünf konnten jeden Termin wahrnehmen.
Micha stellte sich wieder den Herausforderungen des Dirty Dozen. Innerhalb von 12 Wochen gibt es jede Woche eine definierte Zieldistanz zu fahren. Es startet mit einem Halbmarathon und endet beim 100m Sprint. Herzlichen Glückwunsch an Micha. In seiner Altersklasse ist er nun Rekordhalter. Starke Leistung!
Im Januar 2026 nahmen insgesamt 32 Frauen an der Women’s Challenge teil, von denen 10 alle vier Termine mitnahmen. Unterstützt wurden sie von 11 Männern, von denen dieses Mal 2 alle Termine mitmachten. Herzlichen Glückwunsch an Vera und Vanessa! Beide haben in ihrer jeweiligen Altersklasse den 4. Platz erreicht.
Die Saison beendeten wir auch dieses Jahr wieder mit einem (Halb-)-Marathon. Vielen Dank an Luisa – die uns mit ihrem DJ-Set musikalisch unterstütze. Herzlichen Glückwunsch an Micha und Dirk, die sich dem kompletten Marathon stellten. Herzlichen Glückwunsch an Heinz, Pelle, Florian & Sonja, die den Halbmarathon absolvierten. Starke Leistung von allen – kurz vor dem Start der Wassersaison 🙂
Am 8. März 2026 fand die LRV-Wanderruderpreisverleihung bei uns statt, um Teilnehmer:innen des Sommerwettbewerbs zu ehren.
Die Zusamenfassung ergibt: Im Zeitraum 1. April – 31. Oktober 2025 legten 509 Aktive aus 34 Vereinen insgesamt 587.819 km zurück. Die Altersspanne der Teilnehmer:innen reichte von 12 bis 93 Jahren.
Von der Treptower Rudergemeinschaft erfüllten auch insgesamt 17 Personen die Bedingungen 🙂
Die Veranstaltung würdigt die Kilometerleistungen von Ruder:innen, die sich aktiv am Vereinsleben und Fahrtenrudern in Berlin und Brandenburg teilnehmen. Weitere Informationen sind auf der Seite des Landesruderverbandes Berlin zu finden.
Nach dem langen Winter mit Ruderpause ist der Saal proppenvoll 🙂
Angela Haupt (LRV Vize-Präsidentin) überreicht unserer Wanderruderwartin Sibylle die „Ehrengabe für die Ausrichtung des 59. DRV Wanderrudertreffs“ in Berlin-Treptow zusammen mit den Nachbarvereinen.
Wie jedes Jahr gilt: „Ein:e Ruderer:in wird im Winter gemacht“: ob rudern, joggen, Ergo, Rad fahren, Langhantel, Yoga – mache was dir Spass macht und ziehe durch!
Wir bedanken uns wieder vielmals bei allen engagierten Mitgliedern. Zusammen wieder ein tolles und vielfältiges Winter-Angebot für uns auf die Beine gestellt! Das Training ist gesichert 🙂
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