Der Berliner Tagesspiegel spricht bereits von einer kleinen Tradition im Berliner Sportkalender, denn zum fünften Mal fanden im brandenburgischen Lindow die Queerspiele statt. Vom 27. bis 29. Juni 2025 konnten rund 250 Menschen aus dem LGBTIQ-Umfeld und darüber hinaus 30 Sportarten im Sport- und Bildungszentrum Lindow ausprobieren. Das gesamte Sportevent wurde ehrenamtlich organisiert, und es ist der ganze Stolz der vielen Mitmachenden.
Dass es auch in diesem Jahr wieder gelungen ist, einen Safe Space des Sports für Queers aus allen Bundesländern zu organisieren, ist nicht ganz selbstverständlich. Es braucht Geld, ehrenamtliches Engagement, die Unterstützung der Vereine und vielerorts auch Mut. Neben Beachvolleyball, Boxen, Fußballtennis, Schwimmen, Rugby, Yoga und Cheerleading war auch das Rudern als eine eigene Sektion mit dabei und fand großen Andrang bei den Sportlerinnen und Sportlern. Erstmals in Kooperation mit der Rudergruppe Queerschlag des Sportclub Berlin Grünau e.V. – die von Anfang an mit dabei sind – war in diesem Jahr mit Britta Hansen, Andreas Barz und unserem Boot ODER auch die TRG mit dabei.
Stegdienst, Hilfe beim Schlag und das Handling für erste Ruderschläge auf dem Wutzsee standen eineinhalb Tage auf dem Programm. Es war ein schöner Spaß, und für viele der Teilnehmenden auch ein wenig mit Aufregung verbunden, denn sie waren zum ersten Mal in einem filigranen Ruderboot auf dem Wasser. Unsere ODER ist für Einsteiger ein ideales Boot, lässt sich unproblematisch handhaben und bewegt sich auf dem Wasser ganz wunderbar. Zu den kommenden Queerspielen in zwei Jahren – vorausgesetzt die Finanzierung kann gesichert werden – soll die Kooperation noch ein wenig weiter ausgebaut werden. Und mal sehen, vielleicht bekommen wir dann bei der hohen Nachfrage noch weitere Boote auf das Wasser.
Ein Beitrag von Andreas Barz



