Ruderherbst – „Quer durch Berlin“ und „Silberner Riemen“

Nun sind sie vorbei, die letzten Regatten dieses Ruderjahres. Die Blätter fallen von den Bäumen und die immer kürzeren Tage kündigen den Ruderwinterschlaf an. Zeit für eine Rückschau auf die letzten Wochen – und ein kleines bisschen Jahresendwehmut!

Die Langstrecke „Quer durch Berlin“ ist ein fester Termin für unsere TRG. Mit 4 Doppel-Vierern und unserem Achter meldeten wir in diesem Jahr ein beachtliches Aufgebot für die knapp 7 km durch das Wasserstraßenherz Berlins….

Bei den Masters Frauen holte sich unsere erfahrene Crew mit Karen, Anke, Kerstin, Uschi und Steuerfrau Heike souverän den Sieg.

 

Stark waren auch Laura, Yannick, Sven, Gunnar und Steuerfrau Lea unterwegs und unser „Beginner“-Boot  mit Marlena, Karin, Matthias, Donate und Marion an den Steuerseilen belegte einen tollen 4. Platz. Glückwunsch an alle Ruder*innen!

 

Seit diesem Jahr wird auch wieder fleißig geriemt bei der TRG. Für unseren neu formierten Achter sollte die Berliner Langstrecke nach Monaten des Trainings der erste Härtetest und Standortbestimmung sein. Geplant hatten wir die Meldung eines Mix-Achters, denn bei uns saßen und sitzen, ohne Wenn und Aber, Männer und Frauen gemeinsam im Boot. Die Regularien des DRV machten uns jedoch einen Strich durch die Rechnung. Laut diesen können nur reine Männer- oder aber reine Frauenachter gemeldet werden. Schade eigentlich!

Die TRG wäre jedoch nicht die TRG wenn wir nicht kurzfristig umplanen und improvisieren könnten und so starteten unsere vier Riemen-Mädels Friederike, Nicole, Franziska und Kati, mit einem vom FRV geliehenen Boot, im offenen Gig-Doppelvierer-Rennen.

Der Achter um Schlagmann Teo mit Falk, Micha, Stephan, Andreas, Ronald, Cornelius, Tillmann und Barbara am Steuerplatz war gut besetzt und lief ganz ordentlich. Die Regatta machte bei allen Lust auf mehr und war Anreiz, sich weiterhin in die Riemen zu legen und fleißig zu trainieren.

Die Rennen des „Silbernen Riemen“ – am 21. Oktober zum 125. Mal im Rahmen des Neuköllner Ruderfestivals von der RG Wiking ausgerichtet – führen direkt an unserem Bootshaus vorbei. Die Teilnahme auf unserem Hausgewässer war also von vornherein Pflichtprogramm.

Hier konnten wir endlich auch mit einer gemischten Besatzung testen, was wir in den vergangenen Monaten im Training erreicht hatten. Teo räumte seinen Platz auf Schlag für Stephan. Kati, Franziska, Friederike und Ulrike besetzten zusammen mit Falk, Cornelius und Andreas die Rollsitze. Barbara steuerte uns mit sicherer Hand durchs heimische Spreewasser. Heraus kam ein ganz ordentliches Rennen mit Luft nach oben. Und mit dem guten alten Schlachtschiff „Berlin“ und unserer „bunten“ Bootsbesatzung sorgten wir im Vorstartbereich im Kreise der Riemenasse in ihren glänzenden Empacher, WinTech und Filippi Rennern für einiges Aufsehen. Den Ehren-Preis für das einzige Mixed-Boot hätten wir sowieso verdient!

Zur Belohnung gab es hinterher an unserer liebevoll betreuten heimischen „Wasserbar“ das ein oder andere isotonische Getränk. Diese war auch in diesem Jahr wieder beliebter und gut besuchter Anlaufpunkt für Ruderer auf der Sternfahrt zum Neuköllner Ruderfestival.

Was bei allem immer bleibt, ist der Spaß am Rudern. Wenn das Boot, egal welches, ordentlich läuft, ist das ein großartiges Gefühl und der Lohn für die vielen frischen Blasen an den Händen, bislang unbekannte schmerzende Körperstellen, Trainingsstunden bei Sonnenaufgang oder Abends nach der Arbeit, an Wochenenden und Feiertagen und so manch frustrierende Backbord-Steuerbord-Kippelei. Jetzt gehen unsere Boote erstmal in den Winterschlaf und wir ins Trockentraining. Bis es 2018 wieder heißt: Von vorn – und ab!

Ulrike

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