Langstreckenrennen in Fürstenwalde – 8. April 2017

Für unsere Regattaruderer stand nach dem grauen Winter als erste sportliche Herausforderung des Jahres am 8. April die Langstreckenregatta im beschaulichen Fürstenwalde / Spree kurz vor der polnischen Grenze an.

Für zwei Männer- und einen Frauen-Doppelvierer  mit Steuerfrau hatten sich Rennmannschaften zusammengefunden, die sich der 8 km langen Strecke stellen wollten. Aufgrund der laufenden Dekontaminierungsarbeiten auf unserem Vereinsgelände konnte in den letzten Wochen nur improvisiert und mit Unterstützung der Rudervereine Narva und SCBK trainiert werden. Ein Dank an dieser Stelle an alle, die dies logistisch möglich gemacht haben. So lag doch einige Spannung in der Fürstenwalder Luft.

Doch zurück zum Rennen: Sollten sich die Ergokilometer, stupiden Ruderkastenstunden und unzähligen Wendeübungen auf der Spree auszahlen?

Die 8 km erfordern vor allem Ausdauer, Biss und eine ausgefeilte Technik an der Wendeboje. In unzähligen Fachgesprächen und zahllosen Versuchsreihen war die beste Methode auf unseren Hausgewässern bis zum Drehwurm ausgetüftelt worden.

So ging es also am frühen Samstagmorgen gen Osten. Unsere beiden Renner Dahme und Oder waren dankenswerterweise auf dem Hänger des SV Energie bereits heil dort angelangt. Wie immer hatten die Fürstenwalder ihre Regatta mit selbst gebackenem Kuchen, Grillgut, Schmalzbrötchen und Schlagerbeschallung familiär und liebevoll organisiert und auch das Aprilwetter meinte es gut mit dem Rudervolk.

Als erstes startete um 10:32 Uhr das Männerboot 1 mit Tillman, Malte, Teo, Ronald und Steuerfrau Kerstin. Kurz darauf ging um 10:50 Uhr das Boot 2 mit Volker, Michael, Falk, Kati und Steuerfrau Heike auf die Strecke. Beide Boote legten sich ordentlich ins Zeug und kamen schnittig und pannenfrei um die Wendemarke. Die jüngeren Herren lieferten sich unterwegs sogar ein Sprintduell mit einer Schubeinheit.

Da der Start der Frauen erst am Nachmittag anstand, vertrieben sich die Herren die Zeit mit der Verkostung des lokalen Bierangebotes und launigen Streckenanekdoten und hielten die Mannschaft bei Laune. Um 14:48 Uhr ging die Dahme zum zweiten Mal an diesem Tag aufs Wasser.

Uschi, Sybille, Anke, Ulrike und Steuerfrau Barbara pflügten, angefeuert durch ein mitten durch die Regattastrecke dümpelndes fröhliches Herrenwanderruderboot, Richtung Wendeboje. Auch die Damen legten eine 1A Wendeperfomance hin und kämpften auf dem Rückweg gegen die drohende Ermattung. Steuerfrau Barbara sorgte bei Kilometer sechs mit dem Hinweis sie könne das Ziel schon sehen für einen Weckruf aus dem stillen Leiden. Jeder quetschte noch den letzten Rest Kraft aus sich heraus.

Am Ende standen ein starker 2. Platz für unser „junges“ Männerboot und ein beachtlicher Platz 5 für das Männerboot 2 in einem großen Meldefeld zu Buche. Die Frauen schafften es sogar auf den 2. Platz in ihrem Rennen – obwohl wir uns aufgrund des unübersichtlichen Regattaergebnisses nicht so ganz sicher sind.

Fazit: Platzierungen sind Schall und Rauch -  Spaß hat es gemacht und die Treptower Ruderer gehen hoch motiviert in die Saison.

 

(Ulrike)

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