Deutsche Meisterschaften U17/U19/U23 in München vom 22.-25.06.

Bei den über vier Tage stattfindenden Meisterschaften sind drei Sportler aus unserer Trainingsgruppe in zwei Booten am Start: Yannick und Sven im U19-Doppelzweier  und Leon im U17-Leichtgewichtseiner, sehr gut vorbereitet und betreut von Maik. Im U19-Doppelzweier sind 14 Mannschaften gemeldet, im U17-Leichtgewichtseiner 30 Ruderer. Die Rennen werden unter www.rudern.de in einem sehr gut produzierten Videostream übertragen. Die Ergebnisse können unter http://live.regatta.de/event/25/schedule abgerufen werden.

Bericht Finals (Sonntag): Silber für Leon, herzlichen Glückwunsch! In einem sehr spannenden Rennen kommt Leon nur sehr langsam ins Rennen und liegt nach 500m an letzter Stelle. Doch dann rollt er das Feld von hinten auf, liegt nach 1.000m aber immernoch außerhalb der Medaillenränge auf Platz 4. Auf den letzten 500m kann er aber die Lücke zu dem führenden Limburger immer weiter schließen und überholt die Bremer und Hanauer Ruderer.

Die letzten Meter werden immer enger, doch es reicht nicht ganz: Der Limburger Ruderer rettet einen Vorsprung von 38 hundertstel Sekunden ins Ziel. Aber das ist für Leon und die Mannschaft um ihren Trainer Maik keine verlorene Gold- sondern eine gewonnene Silbermedaille – auch wenn es sich für den Moment anders anfühlen mag. Eine großartige Aufholjagd!
Videostream der Finals: https://www.youtube.com/watch?v=xBkNBhUKJ-8.
Ab 04:09 :07 das Rennen und ab 04:21:21 die Siegerehrung von Leon.

Sven und Yannick gehen das Finale B um die Plätze 7-12 engagiert an und halten Kontakt zu den beiden führenden Booten auf den Innenbahnen. Mit einem furiosen Endspurt gelingt es ihnen noch fast, das auf dem 2. Platz liegende Boot aus München/Zellingen abzufangen. Am Ende sind es zwei Zehntelsekunden zwischen den beiden Booten, Glückwunsch geht an die Renngemeinschaft aus Potsdam/Werder auf Platz 1. Hinter den beiden Treptower Ruderern liegen die drei Boote, die im Vorlauf noch vor Sven und Yannick den direkten Halbfinaleinzug geschafft haben. Nicht nur deshalb ist es ein prima Abschluss der Deutschen Meisterschaften für die beiden – die “kleine Bronzemedaille” im Finale B bedeutet in der Endabrechnung den einstelligen Platz 9. Mit auf die Heimfahrt können die beiden gemeinsam mit ihrem Trainer die Gewissheit nehmen, dass sie im kommenden Jahr noch einmal in dieser Altersklasse starten und dann noch einmal einen aussichtsreichen Angriff auf die Medaillenplätze nehmen dürfen. Für die meisten ihrer Gegner gilt es dann schon, sich in der Erwachsenen-Nachwuchsklasse U23 zu beweisen.

Bericht Halbfinals (Samstag): Vorne weg rudern im Halbfinale der U19-Doppelzweier die frischgebackenen Junioren-Europameister aus Witten/Magdeburg.

Yannick und Sven müssen leider schon recht früh den Anschluss an den dritten Platz abreißen lassen, der noch für den Einzug in das A-Finale reichen würde. Auch im weiteren Rennverlauf gelingt es ihnen nicht, die Lücke zu schließen und sie rudern schließlich vor dem Boot aus Krefeld auf dem 5. Platz ins Ziel. Morgen geht es dann zum Abschluss im B-Finale um die Plätze 7-12 für die Treptower Ruderer, die beide erst in ihrem ersten U19-Jahr sind und im überwiegend älteren Feld bereits einen sehr guten Auftritt zeigen.

Leon rudert in seinem Halbfinale zuerst nach einem recht zurückhaltenden Start hinter seinem Gegner aus Frankfurt-Höchst, überholt ihn dann aber nach der 1.000 Meter-Marke.

Ab dort rudert er ruhig und souverän vorne weg und kann die letzten Schläge vor dem Ziel sogar schon ohne Endspurt austrudeln lassen. So geht es für Leon morgen im Finale A um die Plätze 1-6.

Yannick und Sven starten am Sonntag in ihrem Finale B um 10:35, Leon fährt um 12:51 im Finale A.

Bericht Hoffnungsläufe (Freitag): Beide TRG-Boote stehen im Halbfinale! Gegen zwei Münchener und ein Dortmunder Boot tun Sven und Yannick nicht mehr als notwendig und rudern souverän und ohne sichtbare Anstrengung auf dem dritten Platz in das Halbfinale. Sicherlich die richtige Strategie bei der derzeitigen Sommerhitze – sie können nun ausgeruht ihrem morgigen Start entgegensehen.

Für den Rest des Tages hat die TRG-Trainingsgruppe frei und kann sich in aller Ruhe auf die Halbfinals vorbereiten – Sven und Yannick starten am Samstag je nach Setzung um 9:47 oder 9:52, Leon in einem der drei Halbfinals ab 12:31. Die Treptower Ruderinnen und Ruderer werden von Berlin aus ihre Daumen drücken – solange sie morgen nicht selbst Skulls beim Müggelsee-Achter in den Händen haben!

Bericht Vorläufe (Donnerstag): In einem überaus engen Vorlauf, in dem sich nur die ersten drei Boote direkt für das Halbfinale qualifizieren, rudern Sven und Yannick über den gesamten Streckenverlauf sehr gut mit.                                      

Aber auch die “zweite Luft”, die die beiden laut Regattasprecher im Endspurt bekommen, reicht knapp nicht aus und die beiden kommen mit einer guten Länge Rückstand auf die Erstplatzierten auf dem vierten Platz ein – lediglich 66 Hundertstelsekunden hinter den drittplatzierten Ruderern aus Hamm/Gelsenkirchen. Die beiden kosten also ihr Regattaerlebnis voll aus und starten am Freitag um 10:05 im Hoffnungslauf mit dem Ziel, sich dort mit einem Platz unter den ersten drei für das Halbfinale am Samstag zu qualifizieren.

Leon fährt in seinem Vorlauf, in dem sich die ersten beiden Boote direkt für das Halbfinale qualifizieren, von Anfang an sauber und flüssig mit und überholt den schnell gestarteten Hamelner auf den zweiten 500m. Auch eine Bojenberührung, die sicherlich nicht nur bei Leon, sondern auch bei seinem Trainer Maik für einen kurzen Schreckmoment gesorgt haben dürfte, hindert ihn nicht an seinem Vorlaufsieg mit einer Bootslänge Vorsprung.

Mit in das Halbfinale am Samstag um 12:30 nimmt Leon die beste Vorlaufzeit von allen gestarteten Booten und das Bewusstsein, den zweitplatzierten Hamelner Ruderer gut im Griff gehabt zu haben – dem war Leon im Hamburger Vorlauf vor drei Wochen noch knapp unterlegen. Am morgigen Freitag hat Leon jetzt Zeit, seinen Treptower Trainingspartnern Yannick und Sven vom Ufer aus in ihrem Hoffnungslauf die Daumen zu drücken.

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